In unseren sozialen Kompetenzgruppen geht es vor allem darum, einen von autistischen  Menschen als sicher erlebten Interaktionsraum mit anderen Menschen anzubieten. Hier können dann soziale und kommunikative Kompetenzen, die in der Einzelförderung bearbeitet wurden, im Gruppenkontext Gruppe angewendet und geübt werden (Generalisierung). Die Gruppe erfüllt darüber hinaus eine wichtige Funktion bei der positiven Identitätsbildung: Die Teilnehmer:innen können erleben, dass es auch andere Menschen mit einer besonderen Wahrnehmung gibt. Dadurch wird ein – für die Gruppenmitglieder bisher meist unbekanntes –  Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft gefördert, welches eine wichtige stabilisierende Wirkung haben kann. Hieraus können im besten Falle Freundschaften entstehen und in den privaten Bereich übertragen werden.

Beispiele für Gruppen für erwachsene Autisten:

  • Kunstgruppen
  • Studentengruppe
  • Gruppe für junge Menschen in Berufsausbildung/im Beruf
  • Frauengruppe